Die Pflege erhält weitere Reformen, so kündigt Jens Spahn das an. Es wird zumindest klar, dass Heimbewohner Entlastung erfahren sollen. Im weiteren sollen auch die Ambulanten Bereiche weitere Unterstützungen bekommen. Es wird ebenso deutlich, dass Pflegeeinrichtungen, die sich nicht an Tarife oder tarifähnliche Bedingungen halten es zukünftig schwer haben wird. Wir dürfen mal wieder gespannt sein, was aus der Ankündigung konkret wird.

Hier der Beitrag von dem Bundesministerium für Gesundheit.

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Spahn: „Pflege ist die soziale Frage der 20er Jahre.“

Bundesgesundheitsminister Spahn hat eine umfassende Pflegereform angekündigt: Die Löhne für Pflegekräfte sollen erhöht, Leistungen für die Pflege zu Hause verbessert und die Pflegekosten für Heimbewohner gedeckelt werden.

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Jeder in die Pflege investierte Euro ist eine Investition in die Mitmenschlichkeit unserer alternden Gesellschaft.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
Grafik zur Pflegereform: "Wir verbessern die Pflege überall. Heim: Eigenanteil für Pflege wird gedeckelt. Pflege zu Hause: höhere Leistungen und nuees Pflegebudget. Pflegekräfte: bessere Bezahlung durch Tarifbezahlung in Heimen.""

Die Pflegereform wird auf drei Säulen beruhen:

  • Der Eigenanteil für die Pflege im Heim soll gedeckelt werden. Künftig soll niemand für stationäre Pflege länger als 36 Monate mehr als 700 Euro pro Monat zahlen. Der Eigenanteil für Pflege umfasst nicht die Kosten für Unterkunft und Verpflegung.
  • Die Pflege zu Hause soll verbessert werden und einfacher zu organisieren sein. Deshalb soll ein jährliches Pflegebudget eingeführt werden, mit dem Kurzzeit- und Verhinderungspflege gezahlt wird (gilt für Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2). Wer Angehörige zu Hause pflegt, soll außerdem mehr Leistungen bekommen. Pflegegeld und Pflegesachleistungen sollen kontinuierlich nach festen Sätzen erhöht werden.
  • Pflege soll regelhaft besser entlohnt werden. Dafür sollen nur die ambulanten Pflegedienste und Pflegeheime zugelassen werden, die nach Tarif oder tarifähnlich bezahlen.

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