Die Pflegegehälter sollen steigen, um den Beruf wieder zurück an die vordere Front zu bekommen, um jungen Menschen eine finanziell gesicherte Zukunft zu bieten. Die Pflege soll aus der Asche wieder emporsteigen und neu entstehen. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu einige Regelungen erneuert, Kassen unter Druck gesetzt und Gelder freigemacht, die bisher bei den Krankenkassen als Reserven dienten. Gewerkschaften haben dafür gesorgt, dass Pflegekräfte nun mehr Gehalt bekommen, Viele private Einrichtungen sorgten, schon aufgrund des politischen Drucks für mehr Gehälter , für bessere soziale Strukturen. es könnte so schön sein, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Die steigende Löhne und Gehälter zwingen einige Einrichtungen in die Knie, da sie finanziell nicht mehr mithalten können. Gerade die kleineren Betriebe halten dem Druck kaum stand.

Nach jüngsten Informationen trifft es auch die kirchlichen Einrichtungen, die zunehmend unter dem finanziellen Druck leiden und Einrichtungen schließen oder verkleinern wollen. Gerade hier hat die Regierung einen Denkfehler gemacht. Die Einnahmen der Einrichtungen sind seit der Einführung des Pflegestärkungsgesetzes nicht gestiegen, die Ausgaben aber deutlich. Die Folge dessen wird sich in zunehmenden Druck zeigen. Einrichtungen werden gezwungen sein, noch mehr Patienten mit dem selben Personal zu versorgen, um die steigenden Kosten decken zu können, die zusätzliche Last müssen die Mitarbeiter in der Pflege tragen, die nicht selten ohnehin am Limit sind. Die Bundesregierung macht entscheidende Fehler, sie gibt den Einrichtungen derzeit nicht die Möglichkeit entsprechende Umsätze zu erwirtschaften. Kleinere Betriebe werden nach und nach schließen müssen, da sie mit einer erheblichen Personalnot ihren Betrieb nicht aufrecht erhalten können.

Es mag einerseits gewollt sein, dass ein solcher Druck ausgelöst wird und soll alle Einrichtungen ein Stück weit zwingen, Veränderungen herbei zu führen, doch um Wettbewerbsfähig gegenüber großen Trägern zu bleiben, braucht es mehr Geld in der Pflege. Die Pflegegrade als Modell müssten überdacht werden, da sie finanziell nicht ausreichen und die „Einzelpreise“ der Pflegeleistungen erhöht ,damit insgesamt die Pflege keinen unangenehmen Wandel erfahren muss. 

Die Leidtragenden werden die Patienten und die Pflegekräfte vor Ort sein.

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