Das Pflegestärkungsgesetz II zeigt Wirkung

Pflegestärkungsgesetz geht voran

Mit dem Pflegestärkungsgesetz PSG II, welches zum Motto hat „Mehr Zeit für die Pflege“ ist Karl-Josef Laumann als Beauftragter der Bundesregierung unterwegs gewesen. Wir waren bei seinen Vorträgen dabei. Hierbei ging es um die Aufbereitung der Pflegedokumentation, die im Gesamten bereits im Umfang der Erfordernissen jeden Rahmen sprengt.

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Und tatsächlich verlangt der MDK, aber die Kranken- und Pflegekassen Unmengen an schriftlichen Nachweisen der Pflegetätigkeiten. Es ist in der tat, auch in Praxis oft schwierig, die Entscheidung zu treffen, welche Dokumentation nun vernachlässigbar ist und welche nicht. Das stellt jede Einrichtung vor eine schwierige Aufgabe. Es ist nicht nur so, dass die Mengen an erforderlichen Dokumenten den Patienten vor Ort die Zeit raubt, sondern stellt jede Einrichtung vor eine enorme Finanziellen Herausforderung. Nach dem alten Spruch „Qualität kostet Geld“ versucht die Bundesregierung in die richtige Richtung zu gehen. Soll es denn in den nächsten Jahren deutliche und spürbare Veränderungen gehen, die dem Patienten zu Gute kommen sollen. Bei uns wird die Zeit dem Patienten gegeben.

Bei der Vorstellung des neuen Dokumentationssystems waren auch wir dabei und haben uns gespannt die Vorträge und Vorstellung des Modells angesehen. Der Weg erscheint richtig, die Umsetzung wird ein langer Prozess werden. Jeder Weg hat einen Anfang, so dass wir uns bei dem „Ein-Step“ beteiligen.

Erfreulich bei der neuen Richtung des PSG II ist es, dass es eine solche Bewegung seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hat, dem Pflegebereich wird nun zunehmend mehr Rechnung getragen und gesehen.

Bisher ist allerdings noch nicht klar, inwiefern die Veränderung im Einklang mit den Prüfkriterien des MDK (Medizinische Dienst der Krankenkassen ) stehen.

Wir sind aus diesem Grund an den Auseinandersetzungen beteiligt und werden auch zukünftig nah an dem Thema bleiben. Wir haben intern bereits Maßnahmen ergriffen, um die erforderlichen Anforderungen, den neuen Regelungen anzupassen. Das Ziel der Reise soll die Zeit sein, die durch Einsparung von Bürokratie dem Patienten zugute kommt.

Weitere Information unter:

http://patientenbeauftragter.de/index.php/pflegebeauftragter/11-pressemitteilungen/pflege/111-ein-step-registrierungen

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