Patienten können bares Geld sparen

Immer wieder erreicht uns, auch aus eigener Erfahrung, die Meldung, dass die Verhinderungspflege nicht genutzt wurde oder wird. in den meisten Fällen aus purer Unsicherheit oder Unwissenheit. Für die Pflegeeinrichtungen ist es meistens eher lästig, die Verhinderungspflege anzubieten, so einfach, wie sie ist.

In letzter Zeit steigen die Gerüchte, dass Krankenkassen, durch bewusstes Unterlassen von Aufklärung, Patienten und der Pflege schaden. Das neue Pflegesystem ist kompliziert und überfordert ältere Menschen meist vollständig. Angehörige kommen mit dem Finanzierungssystem schnell an ihre Grenzen und selbst die Pflegeeinrichtungen überschauen oft nicht alle Möglichkeiten. Wie bereits erwähnt sparen die Kassen durch bewusstes unterlassen, hier aufzuklären, jährlich Millionenbeträge, wo wir mit Aufklärung gegensteuern möchten. Neben den Unterlassung der Ersatz- oder Verhinderungspflege, werden Patienten seltenst darüber aufgeklärt, dass ihnen weitere Leistungen über Betreuung zustehen. Aktuell 125.- € im Monat und sämtliche im Jahr zuvor nicht verbrauchten Gelder. Nach der aktuellen Verhandlung können nun  sogar noch Gelder aus 2015 herangezogen werden. Man kann sagen, das Geld liegt auf der Strasse, die Patienten können dadurch enorme Mehrleistungen erhalten und sogar Geld einsparen.

Verhinderungspflege eine Leistung, die aus dem Pflegegrad resultiert, kann vollkommen unabhängig von anderen Leistungen beantragt und genutzt werden. Es stehen 1612,00.- € und nun zusätzlich 806,00.-€ im Jahr zur Verfügung. Einmal jährlich kann jeder Patient darüber verfügen ! Doch was macht man damit, wozu braucht man das? Das Geld liegt bei der Krankenkasse und kann vom Patienten durch einen Antrag abgerufen werden, bzw. zur Verfügung gestellt werden. Ein formloser Antrag, also ein Dreizeiler reicht meist aus, um den Vorgang ins Rollen zu bringen.

Wichtig zu wissen ist, dass das gesamte Geld verfällt, wenn es nicht beantragt oder genutzt wurde, die Krankenkassen sparen dadurch Millionenbeträge jährlich ein. Hier ist durchaus eine Methodik zu erkennen, dass viele Krankenkassen darüber nicht aufklären und dem Versicherten diese Informationen vorenthalten. 

Ist der Antrag genehmigt worden, kann es losgehen. nun kann man entweder eine Kurzzeitpflege damit bezahlen, oder was sicherlich häufiger der Fall sein wird, es Stundenweise nutzen. Mit der Verhinderungspflege kann mann Pflegeeinsätze bei dem Pflegedienst bezahlen, bzw dadurch Geld des Pflegegrades einsparen ! Man kann sich damit über das ganze Jahr hinweg helfen lassen und hat am Schluss etwas mehr Geld im Portemonnaie, da zusätzliche Einsätze oder Leistungen nicht von der Pflegestufe abgezogen werden müssen, und damit dem Patienten, sofern es vorkommt, mehr Pflegegeld ausgezahlt werden kann.

Wir empfehlen jedem Patienten, diesen Antrag zu stellen, auch wenn er sie nicht ganz ausnutzen kann. Patienten, die einen Pflegegrad haben, aber keinen Pflegedienst, können sich über die Verhinderungspflege extra Hilfe holen, ohne auf ihr Pflegegeld verzichten zu müssen. 

Weiterführende Informationen hierzu:

AOK Information Verhinderungspflege (Ersatzpflege)

Pronova BKK Verhinderungspflege

Barmer GEK Verhinderungspflege

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